zum Inhalt springen

Abgeschlossene Forschungsprojekte im SfG

Developing Efficient and Responsive Community Based Micro Health Insurance in India

Hierarchische Entscheidungen bei der Finanzierung von Gesundheitsversorgung haben für arme Menschen bisher eher bescheidene Ergebnisse vorgebracht, vor allem in Entwicklungsländern. Steuerfinanzierte nationale Gesundheitsdienste konnten die Erwartungen oft nicht erfüllen, da...[mehr]

Projektteam: Dipl. Reg-Wiss. LA Christina May und Dr. Katja Roth
Projektleitung Köln: Prof. Dr. Hans Jürgen Rösner
Projektpartner: Erasmus Universität Rotterdam (Koordination, Niederlande), Universität Köln, Micro Insurance Academy (Indien, New Delhi), BAIF (Indien, Uttar Pradesh), Shramik Bharti (Indien, Uttar Pradesh), Nidan (Indien, Bihar)
Laufzeit: 2009-2014
Finanzierung: Im Rahmen des Siebten Rahmenprogramms der Europäischen Kommission

Erfolgsfaktoren genossenschaftlicher Neugründungsprozesse – Eine theoretische und empirische Studie

Ausgangspunkt des Forschungsvorhabens ist die Feststellung, dass bisher so gut wie keine fundierten theoretischen und empirischen Informationen über genossenschaftliche Neugründungsprozesse vorliegen. Das Ziel der Untersuchung besteht daher darin, einen substantiellen Beitrag zur Schließung dieser empirischen und 12 theoretischen Informationsdefizite zu leisten. Die grundsätzliche Forschungsfrage lautet: Von welchen Faktoren hängt die erfolgreiche Gründung von Genossenschaften in einzelnen Branchen ab?...[mehr]

Projektleitung: Dr. Johannes Blome-Drees und Dipl.-Volksw. Philipp Degens
Laufzeit: April 2010 bis August 2012
Finanzierung: Verein zur Förderung der genossenschaftswissenschaftlichen Forschung an der Universität zu Köln e.V., DZ Bank Stiftung, Rheinisch-Westfälischer Genossenschaftsverband, Heinrich-Kaufmann-Stiftung

Motive und Handlungsmuster von Bürgern in Seniorengenossenschaften

In Seniorengenossenschaften, einem neuen Konzept der Selbsthilfe, wird bürgerschaftliches Engagement in genossenschaftlicher Form der Hilfe auf Gegenseitigkeit gelebt. Anlehnend an das bei Tauschringen praktizierte LETSystem dienen bei den Seniorengenossenschaften Zeitkonten als Verrechnungssystem für geleistete und erhaltene Hilfen. Seniorengenossenschaften arbeiten lokalökonomisch als Initiativen des Dritten Sektors, folgen dem Prinzip der Gegenseitigkeit und Eigenverantwortung und wirken durch das zusätzlich bereitgestellte Angebot wohlfahrtssteigernd...[mehr]

Dr. Ursula Köstler
Laufzeit: Februar 2007 bis Februar 2009. Das Projekt wurde von der Robert-Bosch-Stiftung finanziert.
Projektleitung: Prof. Dr. Schulz-Nieswandt.

„Pro MHI Africa“ – EU-African university network to strengthen community-based micro health insurance.

Bei den in diesem Projekt im Vordergrund stehenden Mikroversicherungen – und dem lokalen Spezialgebiet der Mikrokrankenversicherungen – handelt es sich um Kleinstversicherungen für arme Bevölkerungsschichten in Entwicklungsgesellschaften. In diesem Forschungsbereich begann im Oktober 2007 das Projekt „Pro MHI Africa“, das die Forschungsaktivitäten des Seminars auf den afrikanischen Kontinent ausdehnt...[mehr]

Dipl.-Volksw. Gerald Leppert, Dipl.-Volksw. Verena Müller, Dipl.-Volksw. Philipp Degens
Laufzeit: Oktober 2007 bis September 2009. Das Projekt wird von der Europäischen Union finanziert.
Projektleitung: Prof. Dr. Hans Jürgen Rösner.

Stärkung von Kleinstversicherungseinheiten im Gesundheitsbereich für arme Bevölkerungsgruppen in Indien

Durch die Kosten einer Krankenhausbehandlung fällt jeder vierte Behandelte in Indien in die Armut. Mechanismen zum Schutz vor hohen Gesundheitskosten, z.B. durch Versicherung, existieren kaum. Schätzungen zufolge sind nur etwa 5% der indischen Bevölkerung in der einen oder anderen Art gegen Gesundheitsausgaben versichert. Vor allem den armen Bevölkerungsgruppen im informellen Sektor und auf dem Land fehlt vielfach der Zugang zu angepassten Versicherungen. Kleinstversicherungen, vielfach auch genossenschaftlicher Art, können helfen, den Weg dieser Mensch aus der Armut zu flankieren... [mehr]

Dipl.-Volksw. Ralf Radermacher, Prof. Dr. Hans-Jürgen Rösner
Laufzeit: 2004-2006. Dieses Projekt wird in Partnerschaft mit der Erasmus Universität Rotterdam und der Federation of Indian Chambers of Commerce and Industry durchgeführt und wird von der EU Kommission im Rahmen des EU-India Economic Cross Cultural Programmes gefördert.

Möglichkeiten und Grenzen einer genossenschaftswissenschaftlich unterstützten Führung von Genossenschaften – auf dem Weg zu einer genossenschafts- und organisationswissenschaftlichen Behandlung der Theorie-Praxis-Problematik

Das Verhältnis von Genossenschaftswissenschaft und Genossenschaftspraxis ist ein Problem, mit dem man sich im Rahmen der Genossenschaftswissenschaft näher auseinandersetzen sollte. Bis heute existiert dazu aber praktisch weder eine theoretische, noch eine empirische Forschung. Vor diesem Hintergrund verfolgt dieses Projekt das Ziel, das Verhältnis von Genossenschaftswissenschaft und Genossenschaftspraxis zu einem Thema der Genossenschaftswissenschaft selbst zu machen... [mehr]

Dr. Johannes Blome-Drees
Laufzeit: November 2004 bis November 2006. Dieses Projekt wird von Prof. Dr. Frank Schulz-Nieswandt wissenschaftlich begleitet.

Fusionen von Kreditgenossenschaften – Unternehmenskulturanalyse und Entwicklung von Gestaltungsansätzen einer unternehmenskulturellen Integration

In einer sehr aufwändigen Studie, die seinerzeit mit Mitteln des Wissenschaftsfonds der DG Bank unterstützt wurde, wurden kulturelle Profile von achtzehn Genossenschaftsbanken erhoben und miteinander verglichen (siehe Blome-Drees, J./ Schmale, I.: Unternehmenskultur von Genossenschaftsbanken. Eine empirische Studie, Bd. 1 der Reihe Neue Kölner Genossenschaftswissenschaft, hrsg. von Hans Jürgen Rösner und Frank Schulz-Nieswandt, Münster 2004). [mehr]

Dr. Johannes Blome-Drees und Dr. Ingrid Schmale

Potenziale für genossenschaftliche Neugründungen

Seit vielen Jahren ist feststellbar, dass in Deutschland nur wenige Neugründungen von Genossenschaften zu verzeichnen sind. Mit der Genossenschaftsrechtsnovelle 2006 und den darin geschaffenen Erleichterungen für kleine Genossenschaften sowie der Ausweitung der Mitgliederförderung auf soziale und kulturelle Zwecke ist die Hoffnung verbunden, dass es nun zu Neugründungen kommen wird. [mehr]

Prof. Hans Jürgen Rösner, Dr. Johannes Blome-Drees, Dr. Ingrid Schmale unter Mitarbeit von Dipl.-Volksw. Jasper Peters

Dritter Sektor/ NPO

Ein Forschungsschwerpunkt von Schluz-Nieswandt behandelt jene Organisationen, die zwischen Markt und Staat angesiedelt sind... [mehr]

Prof. Dr. Frank Schulz-Nieswandt

Ländliche Kreditbanken in Indonesien

Indonesien befindet sich in der Reform seines Bankensektors. Genossenschaftliche Banken spielen in Indonesien bisher kaum eine Rolle. Es ist jedoch der Wunsch der indonesischen Zentralbank (Bank of Indonesia) genossenschaftlichen Modellen mehr Spielraum zu gewähren. In Kooperation mit der GTZ entwickelt sich hier ein neues Forschungsfeld. Eine hochrangige Delegation aus Indonesien war bereits zu Gast im Seminar für Genossenschaftswesen... [mehr]

Prof. Dr. Hans-Jürgen Rösner

Seniorengenossenschaften

Das Projekt analysiert die Entstehung, die Funktionsweise, die Stabilitätseigen­schaften und die Entwicklungsperspektiven von Seniorengenossenschaften in Deutschland. Es handelt sich um eine quantitative Studie (postalische Befragung von Vorständen und Mitgliedern von Seniorengenossenschaften). [mehr]

Dr. Ursula Köstler
September 2003 bis Ende 2005. Dieses Projekt wurde vom Wissenschaftsfonds der DZ Bank gefördert. Es wurde von Prof. Dr. Frank Schulz-Nieswandt wissenschaftlich begleitet.

Genossenschaftsbanken als gute Bürger – Ansatzpunkte, Konzeptionen und Realisierungen des Corporate Citizenship im genossenschaftlichen Finanzverbund

In diesem Dissertationsprojekt wird sowohl theoretisch als auch empirisch unter­sucht, wie genossenschaftliche Kreditinstitute mittels Corporate Citizen­ship-Aktivitäten den aktuellen Ansprüchen ihrer Stakeholder-Gruppen begegnen bzw. begegnen und welche Motivationen und Zielsetzungen mit dem heutigen gesellschaftlichen Engagement von Genossenschaftsbanken verbunden sind. Hierbei wird auch der Versuch einer Abgrenzung zu nicht-genossenschaftlich organisierten Banken stattfinden. Als theoretische Fundierung dient zunächst der maßgeblich von R. E. Freeman entwickelte Stakeholder-Ansatz des Strategischen Managements. [mehr]

Dipl.-Phys. Katja Roth
Die Ergebnisse des Projekts sind Ende 2005 in Form einer Dissertation veröffentlicht worden. Der Förderverein unterstützte das Projekt zunächst mit einer Anschubfinanzierung.

Unternehmensleitbilder als Führungsinstrumente in Kreditgenossenschaften

In der genossenschaftlichen Bankpraxis werden Unternehmensleitbilder zunehmend als wichtiges und aktuelles Führungsinstrument wahrge­nommen. Dafür gibt es gute Gründe: Im komplexen und dynamischen Wirtschaftsleben schaffen Unternehmens­leitbilder intern Orientierung und Identität. Extern vermitteln sie Transparenz und signalisieren die Bereitschaft zur Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung. Immer mehr Kreditgenossenschaften haben daher in den vergangenen Jahren schriftlich festgelegte Unternehmensleitbilder erarbeitet...[mehr]

Dr. Johannes Blome-Drees
Die Untersuchung wird vom Wissenschaftsfonds der DG Bank finanziell unterstützt und wurde im Jahr 2003 abgeschlossen.

Zukünftige Entwicklungen der genossenschaftlichen Banken­verbünde in Europa (am Beispiel Niederlande, Italien, Schweden, Schweiz)

Die Entwicklung der Genossenschaftspraxis und des Genossen­schaftsrechts verlief in den europäischen Staaten recht unter­schiedlich. Mit den Harmonisie­rungs­bestrebungen innerhalb der Europäischen Union, welche eine Angleichung der gesetzlichen Grundlagen der Genossen­schaften zur Folge haben werden, rückte seit Anfang der 90er Jahre die Diskussion um die Unterschiede der genossenschaftlichen Wirtschafts- und Rechtsformen in Europa in den Blickpunkt auch der Genossenschaftswissenschaft...[mehr]

Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Zerche, Prof. Dr. Dr. Juhani Laurinkari, Dr. Agnes Lewe, Dipl.-Volksw. Sozw. R. Tillmann Henkel
01.08.2002 bis 31.12.2003

Genossenschaften und genossenschaftsähnliche Selbsthilfeformen im Gesundheitswesen

aus dem Vorwort des veröffentlichten Forschungsprojektes:
Der Verfasser zeigt zunächst an Hand der knappschaftlichen Gesundheitskassen und der Ersatzkassen, dass beide stark von genossenschaftlichen Ideen und Strukturelementen durchdrungen sind.
Nachdem die kaiserliche Botschaft von 1881, mit der die Grundlagen für das deutsche soziale Sicherungssystem gelegt wurde, von der „Form kooperativer Genossenschaften unter staatlichem Schutz“ gesprochen hat, untersucht Amin auch die genossenschaftlichen Elemente bzw. genossenschaftsähnliche Strukturelemente im Bereich der heutigen Sozialversicherung. [mehr]

Dr. Nouri Amin